Test – Osprey Exos 58 Trekkingrucksack

Test – Osprey Exos 58 Trekkingrucksack

03/09/2018 Aus Von Marco Maier

Ein Leichtgewicht für Trekkingtouren

Vor dem Auspacken des Exos war schon eines klar….der muss leicht sein. Da Paket war gefühlt leer. Zum Vorschein kam ein großer Rucksack (in der L Version mit 61 l), der nur ca. 1,2 kg auf die Küchenwaage bringt. Erstmal sehr beeindruckend.

Der Exos 58 stammt aus Ospreys ultraleicht Serie und hat ein Volumen von 58 Litern in der Größe M. Mit ca. 60 l Packvolumen reicht er für Mehrtagestouren mit Zelt usw. vollkommen aus.

Osprey setzt hier konsequent auf Leichtbau und leichte Materialien.

 

Hier einige Features

– Superleichter 6061-T6 Aluminium Rahmen mit einem LiteWire TM Kreuz

– 3D Spannrahmen mit AirSpeed TM Rückensystem mit seitlichen Luftschlitzen

– Gut belüfteter, stabiler BioStretch TM Schultergurt

– Ultraleichte 7 mm seitliche Kompressionsriemen

– Stow-on-the-Go TM Befestigung für Trekkingstöcke

– Dehnbare Fronttasche mit reflektierenden Details

– Mesh-Seitentaschen mit InsideOut TM Kompression

– Mesh-Taschen am Hüftgurt mit Reißverschluss

– Tasche unter dem Deckel

– Zwei vertikale Seitentaschen mit Zugriffsmöglichkeit (Trinkflasche / Kletterführer etc)

– Erhältlich in drei verschiedenen Größen (S, M und L) und zwei Farben (grau/orange und schwarz/grün)

Praxistest

In den seitlichen Netztaschen und im elastischen Frontfach gibt es genügend Platz für Kleinteile und Material oder die Jacke. Perfekt, wenn es mal zu warm wird, aber man keine Lust hat, alles zu verstauen. Außerdem hat der Exos Platz für ein Trinksystem mit einem gut zugänglichen Ausgang für den Trinkschlauch. Die Trekkingstöcke können bei kurzen Kletterpassagen in Ospreys innovativem System kurz verstaut werden, sind aber immer griffbereit.

Die Hüft- und Schultergurte sind sehr angenehm zu tragen und gut einstellbar.

Die Kompressionsriemen sind sehr schmal, die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr effektiv.

Sehr praktisch ist, dass die Deckeltasche mit zwei Steckschnallen einfach abnehmbar ist, zur Abdeckung des Hauptfachs aber trotzdem noch eine Abdeckung vorhanden ist.

Beim Test war es problemlos möglich, auch mal ein Seil unter der Abdeckung und den Kompressionsriemen zu befestigen.

Da ich hauptsächlich mit Alpinrucksäcken unterwegs bin, war ich vom Tragekomfort sehr angetan, allerdings ist aufgrund des Gestells das Packen des Hauptfachs etwas gewöhnungsbedürftig, da man gut aufpassen muss, um nicht zuviel “Luftlöcher” zu produzieren. Das geht bei einem gerade geschnittenen Kletterrucksack dagegen einfacher.

Fazit:

Für Mehrtagestouren ein genialer Rucksack, der kaum Gewicht zum Gepäck addiert. Wer allerdings ohne Zelt usw. unterwegs ist, sollte sich meines Erachtens eher in den kleineren Schwestermodellen (48l, 38l) umsehen.

Voll bepackt mit Camping-, Gletscher- und Kletterausrüstung

Die sehr praktische dehnbare Mesh-Seitentasche mit Zugriffsmöglichkeit von vorne

Sehr dünne Kompressionsriemen

Eispickel-Halterung

Zugang zur sehr großen dehnbaren Mesh-Außentasche

Luftig gepolsterte Schultergurte

Deckeltasche mittels Steckschnallen abnehmbar

Sehr bequeme Hüftflossen, auch wenn es nicht so aussieht.

Die Abdeckung für das Hauptfach, wenn man die Deckeltaschen weglässt.

Vorteile und Nachteile auf einen Blick

  • super leicht
  • sehr bequem
  • sehr viel Packvolumen
  • super praktische Außentaschen
  • abnehmbare Deckeltasche
  • gewölbte Form des Hauptfachs gewöhnungsbedürftig zu packen

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